Bildungsangebote zu gesunder Ernährung | Thüringer Allgemeine
Erfurt. Wann ist ein Mädchen schön, wann zu dick oder zu dünn? Während sich im Fernsehen die Topmodels auch heute wieder um Modelmama Heidi Klum drängen, setzt das Thüringer Bildungsministerium weiter auf gesundheitsfördernde Aufklärung.
"Wir arbeiten eng mit dem Instituts für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie der Uniklinik in Jena zusammen und unterstützen dessen Programme zu Risikofaktoren von Essstörungen", sagte Ministeriumssprecher Frank Schenker.
So wurden die Programme PriMa (Primärprävention Magersucht für Mädchen der Klasse 6), TOPP (Teenager ohne pfundige Probleme für Jungen, Klasse 6), Torera ("Kampf dem Stier"; Mädchen und Jungen Klasse 7) und STARK (Kompetent in Ernährung und Bewegung für Mädchen und Jungen Klasse 8) über mehrere Jahre an über 100 Thüringer Schulen erprobt und eingesetzt.
Alle Schulen seien verpflichtet, Konzepte zur Gesunderhaltung und zur gesunden Lebensweise zu erstellen. In vielen Fächern spiele das Thema Gesundheitsförderung eine Rolle. In der Unterstufe ist die "gesunde Ernährung" Gegenstand des Faches Heimat- und Sachkunde. Im Lernbereich "Anbauen und Pflege von einheimischen Kulturpflanzen" des Faches Schulgarten sollen einheimische Kulturpflanzen für eine gesunde Ernährung ausgewählt werden.
Im Fach Mensch-Natur-Technik sind Entscheidungen zur Gesunderhaltung des Körpers auf der Basis biologischer Fachkenntnisse zu treffen. Im Biologieunterricht der Klassen 7/8 lernen die Schüler Maßnahmen zur Gesunderhaltung durch Bewegung und bedarfsangepasste Ernährung sowie zur Vermeidung von Fehlernährung.
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